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Sparkasse Pforzheim Calw

Wer durch Pforzheim läuft, sieht ihn sofort: den Sparkassenturm. Zwischen Gebäuden, über den Dächern, mitten in der Goldstadt. Seit mehr als 20 Jahren prägt er die Skyline, stabil, beständig und nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken. Genau wie das Unternehmen selbst.
Als größte Sparkasse Baden-Württembergs kennt die Sparkasse Pforzheim Calw ihre Region seit Generationen. Foto: Alexander Huber, Huber Fotodesign

21.05.2026

von Tanja Meckler & Susana Moreno Perez

Die größte Sparkasse Baden-Württembergs ist weit mehr als ein Finanzinstitut. Sie ist Wirtschaftsfaktor, Arbeitgeberin, Kulturförderin und für viele Menschen in der Region ein Stück Heimat. Ob Mittelstand, Vereinsleben, kommunale Projekte oder private Lebensentscheidungen – die Sparkasse begleitet die Region seit Generationen. Nicht laut, nicht spektakulär. Sondern verlässlich.

Vier Menschen stehen an der Spitze, und alle vier kennen diese Region aus dem Effeff

Der Vorstand der Sparkasse Pforzheim Calw. (v.l.n.r.) Georg Stickel, Sven Eisele, Kerstin Gatzlaff, Vincenzo Giuliano. Foto: Sparkasse Pforzheim Calw

Wir sind der Kitt für die Gesellschaft.

Sven Eisele

Wenn der Vorsitzende des Vorstandes Sven Eisele diesen Satz sagt, klingt das nicht nach Managementfloskel. Der gebürtige Pforzheimer kennt die Sparkasse von Grund auf. 1989 begann er hier seine Ausbildung, heute führt er eines der größten Sparkasseninstitute Deutschlands. Seine eigene Laufbahn steht exemplarisch für vieles, was die Sparkasse Pforzheim Calw ausmacht: Bodenständigkeit, Entwicklungsmöglichkeiten und eine enge Verbindung zur Region.

Diese Nähe zeigt sich nicht nur in Zahlen – obwohl auch die beeindruckend sind. Mit einer Bilanzsumme von 17,6 Milliarden Euro zählt die Sparkasse Pforzheim Calw bundesweit zu den bedeutendsten Instituten ihrer Art. Rund 12 Milliarden Euro Kundenkredite und mehr als 11 Milliarden Euro Kundeneinlagen verdeutlichen die wirtschaftliche Kraft des Hauses. Knapp 2.000 Mitarbeitende, 77 Standorte mit persönlicher Beratung und mehr als 160 Auszubildende machen die Sparkasse zudem zu einem der wichtigsten Arbeitgeber der Region.

Jede Menge Auszubildende. Unzählige Perspektiven. Foto: Sparkasse Pforzheim Calw

Hinter diesen Zahlen stehen Menschen. Menschen, die gestalten, entscheiden und Verantwortung übernehmen.

Wenn ich etwas schaffen will, dann schaffe ich es auch.

Kerstin Gatzlaff

Kerstin Gatzlaff verkörpert genau diesen Anspruch. Die Kreditvorständin ist die erste Frau im Vorstand in der mehr als 190-jährigen Geschichte der Sparkasse Pforzheim Calw. MBA-Absolventin, Mutter, Führungskraft und für viele im Haus ein Vorbild. Sie verantwortet heute ein Kreditvolumen von rund zwölf Milliarden Euro und weiß, welche Bedeutung gerade das Kreditgeschäft für die Region hat.

Denn hier entstehen Zukunftspläne: neue Unternehmen, Investitionen, Arbeitsplätze. Wie konkret das aussehen kann, zeigt etwa die Geschichte des Fischhauses Letscher in Altensteig. Durch verschiedene Förderprogramme und die enge Begleitung der Sparkasse konnte das Familienunternehmen seine Produktion erweitern und stärker auf regionale Fischzucht setzen. Ein Beispiel dafür, wie Finanzierung vor Ort echte Entwicklung ermöglicht.

Besonderes Projekt mit regionaler Wirkung: Das Fischhaus Letscher in Altensteig zeigt, wie durch gezielte Förderung und starke Partner vor Ort Zukunft entsteht. Foto: Sparkasse Pforzheim Calw

Es gibt immer einen Weg, auch wenn es zunächst nur ein Trampelpfad ist.

Vincenzo Giuliano

Auch Vincenzo Giuliano denkt vor allem aus Sicht der Menschen. Seit Oktober 2025 verantwortet er das Privatkundengeschäft der Sparkasse Pforzheim Calw. Sein Anspruch: Beratung soll gerade dann funktionieren, wenn das Leben nicht nach Plan verläuft. Nahbar, lösungsorientiert und ohne Distanz.

Stabilität, Sicherheit und Risikosteuerung sind die Grundlage unseres Geschäftes.

Georg Stickel

Für Stabilität sorgt unterdessen Georg Stickel. Als Risikovorstand kennt er den „Maschinenraum“ der Sparkasse wie kaum ein anderer. Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt er sich mit Risikosteuerung, Sicherheit und wirtschaftlicher Stabilität – Themen, die gerade in bewegten Zeiten wichtiger denn je geworden sind.

Gold: Teil der DNA

Dass die Sparkasse Pforzheim Calw Tradition und Moderne miteinander verbindet, zeigt sich besonders in einem Bereich, der eng mit der Geschichte der Goldstadt verbunden ist: Edelmetalle. Heute zählt das Institut zu den größten Goldhändlern Deutschlands. Vor allem das Anlagegoldkonto mit Goldsparplan entwickelte sich zu einem Erfolgsmodell – längst auch über die Region hinaus. Rund 50 Kooperationssparkassen bieten das Modell inzwischen ebenfalls an.

Nach Angaben von Kerstin Gatzlaff, Vorstandsmitglied der Sparkasse Pforzheim Calw, hat sich der Goldpreis innerhalb der vergangenen zwei Jahre in US-Dollar gerechnet mehr als verdoppelt. Analysten erwarten weitere Anstiege. Foto: Sparkasse Pforzheim Calw

Seit vergangenem Jahr engagiert sich die Sparkasse zudem verstärkt im Altgoldankauf und baut damit einen Geschäftsbereich aus, der perfekt zur DNA Pforzheims passt. Traditionelles Vertrauen trifft hier auf moderne Anlagemodelle.

Überhaupt versteht sich die Sparkasse längst nicht mehr nur als klassische Bankfiliale mit Schalterhalle und Beratungstisch. Vielmehr geht es darum, Begegnungsräume zu schaffen.

„Über Geld spricht man nicht?“

Die Sparkasse Pforzheim Calw sieht das längst anders.

Expertenrunde beim FinanzForum 2026 der Sparkasse Pforzheim Calw. (v.l.) Moderator Andreas Franik, Dirk Häuser (Deka Investments), Michael Hünseler (LBBW Asset Management), Vincenzo Giuliano (Vorstandsmitglied Sparkasse Pforzheim Calw) und Stefan Saile (Bereichsdirektor S-Vermögen Sparkasse Pforzheim Calw) Foto: Tilo Keller

Mit Veranstaltungsformaten wie dem „FinanzForum 2026“ oder besonderen Themenabenden für Frauen verlässt das Institut bewusst die klassische Bankenwelt. Im TurmQuartier diskutierten zuletzt rund 300 Gäste über Geldanlage, Inflation und wirtschaftliche Unsicherheiten. Experten sprachen über Chancen in bewegten Zeiten – verständlich, nahbar und ohne die sonst oft übliche Distanz der Branche.

Frauen und Finanzen

Bei einem Finanzabend speziell für Frauen standen finanzielle Unabhängigkeit, Vorsorge und der selbstbewusste Umgang mit Geld im Mittelpunkt. Zwischen persönlichen Geschichten, offenen Gesprächen und inspirierenden Impulsen entstand eine Atmosphäre, die mit klassischen Bankveranstaltungen wenig gemeinsam hatte.

Die Botschaft dahinter: Finanzthemen dürfen verständlich sein. Und persönlich.

Finanzexpertise mal ganz feminin: Sparkassen-Vorständin Kerstin Gatzlaff (links) und Referentin Margarethe Honisch im Rex-Filmpalast. Foto: Sparkasse Pforzheim Calw/Schmid

Magische Momente und Action

Auch kulturell setzt die Sparkasse Akzente. Mit Formaten wie der „Sparkassen-Shownight“ schafft das Institut Erlebnisse weit über das eigentliche Bankgeschäft hinaus. Anfang März 2026 verwandelte sich das CongressCentrum Pforzheim in eine große Bühne für Magie, Bewegung und spektakuläre Showmomente.

Rund 1.300 Zuschauer erlebten einen Abend voller Emotionen – ein weiteres Beispiel dafür, wie eng die Sparkasse mit dem gesellschaftlichen Leben der Region verbunden ist.

In diesem Jahr sorgt unter anderem ein Heli für staunende Blicke. Foto: Mokrski
Bei der Shownight ist jede Menge Action und Artistik geboten. Foto: Mokrski

Raus aus dem Alltag

Wenn es um das Thema Mitarbeiterentwicklung geht, setzt die Sparkasse Pforzheim Calw ebenfalls auf besondere Formate und inspirierende Orte. Für Seminare, Workshops und interne Veranstaltungen nutzt das Institut immer wieder die Räumlichkeiten des Hohenwart Forums – fernab des Arbeitsalltags und mit Raum für neue Perspektiven. Die besondere Atmosphäre unterstützt dabei genau das, worauf moderne Weiterbildung heute abzielt: konzentrierten Austausch, offene Gespräche und gemeinsames Weiterdenken jenseits eingefahrener Routinen. „Unsere Mitarbeitenden können hier wirklich abschalten und sich ganz auf die Inhalte konzentrieren. Es lenkt nichts ab – und genau das macht die Veranstaltungen so wirkungsvoll“, so Andrea Wagner von der Sparkasse Pforzheim Calw.

Die Mitarbeitenden der Sparkasse Pforzheim Calw sind gut gelaunt und freuen sich auf das Seminar. Foto: Sandra Gallian

Quereinsteigende willkommen

Dass klassische Banklaufbahnen heute längst nicht mehr der einzige Weg sind, beweisen Mitarbeitende wie Okan Güldal und Carina Schmid. Güldal arbeitete früher als Kameramann und Cutter in der Medienbranche, Schmid absolvierte ursprünglich eine Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin. Heute haben beide ihren Platz in völlig neuen beruflichen Rollen bei der Sparkasse gefunden.

Persönlichkeit, Lernbereitschaft und Mut zur Veränderung zählen hier oft mehr als perfekte Lebensläufe.

Quereinstieg mit Herz. Okan Güldal und Carina Schmid haben sich für einen beruflichen Neuanfang bei der Sparkasse Pforzheim Calw entschieden. Foto: Susana Moreno

Reels, Reichweite, Regionalität: Aus Ideen wird Content

Und dann ist da noch das Social-Media-Team. Eine kleine Kreativwerkstatt mitten in der Sparkasse. Mit frischen Ideen, viel Leidenschaft und einem Gespür für Trends mischt das Team die klassische Bankenwelt ordentlich auf. Statt steifer Finanzsprache entstehen hier authentische Videos, humorvolle Clips und moderne Einblicke hinter die Kulissen. Mal charmant, mal augenzwinkernd, aber immer nahbar. So zeigt die Sparkasse Pforzheim Calw auch digital Gesicht.

(v.l.n.r.) Elena Bortone und Natalie Ehrismann. Das Social-Media-Team hat digital den Überblick. Foto: Sparkasse Pforzheim Calw

Sparkassenkunde schreibt Goldstadt-Krimi

Manchmal entstehen die glaubwürdigsten Geschichten dort, wo Menschen ihrer Heimat über Jahre hinweg treu geblieben sind. Tristan Krieg kennt Pforzheim nicht aus der Distanz, sondern aus dem Alltag: als Krankenpfleger in der Notaufnahme, als Beobachter der Stadt – und als langjähriger Kunde der Sparkasse Pforzheim Calw. Nun hat er dieser Stadt mit seiner Novelle „Pforzheim. Die Goldstadt“ ein literarisches Denkmal gesetzt. Ein Krimi zwischen Goldglanz, Abgründen und urbaner Melancholie, angesiedelt an Straßen und Orten, die viele täglich passieren, sowie im 9. Stock des Sparkassenturms. Dass daraus inzwischen weit mehr als ein Debüt geworden ist, zeigt die Resonanz der Region: Bestsellerplatzierungen, Lesungen in der Stadtbibliothek und Kooperationen mit dem WSP, das das Buch inzwischen offiziell in der Tourist-Information vertreibt und künftig sogar literarische Stadtführungen plant. Für Krieg ist diese Entwicklung auch Ausdruck einer besonderen lokalen Kultur des Miteinanders – einer Haltung, die er seit Jahren mit der Sparkasse verbindet.

Tristan Krieg bei einer Lesung in der Stadtbibliothek Pforzheim. Foto: Claudia Köhler

Ausgezeichnet

Die Sparkasse Pforzheim Calw wurde bereits zum fünften Mal in Folge von kununu als „Top Company 2026“ ausgezeichnet. Neben einer starken Unternehmenskultur überzeugen auch attraktive Benefits wie Essenszuschuss, Jobticket, Fahrrad- und IT-Leasing oder Einkaufsgutscheine.

Vorständin Kerstin Gatzlaff präsentiert stolz das neue kununu-Siegel „Top Company 2026“, mit dem die Sparkasse Pforzheim Calw erneut für ihre hohe Arbeitgeberattraktivität ausgezeichnet wurde. Foto: Sparkasse Pforzheim Calw

Mit einer durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von rund 20 Jahren ist die Sparkasse Pforzheim Calw für viele Mitarbeitende weit mehr als nur ein Arbeitgeberin. Um neue Talente zu gewinnen, setzt das Haus inzwischen auch auf moderne und ungewöhnliche Wege – etwa mit humorvollen Videoclips, die augenzwinkernd mit Bank-Klischees spielen.

Quelle: Sparkasse Pforzheim Calw

Und manchmal sogar mit Sneaker.

So sehen die Sparkassen Sneaker aus. Foto: Sparkasse Pforzheim Calw

Die eigens entwickelten Sparkassen-Sneaker stehen inzwischen sinnbildlich für ein Institut, das Tradition ernst nimmt, ohne dabei stehen zu bleiben. Ein Haus, das wirtschaftliche Stärke mit regionaler Nähe verbindet. Das Sicherheit ausstrahlt und gleichzeitig neue Wege gehen will.

Vielleicht ist genau das das Erfolgsgeheimnis der Sparkasse Pforzheim Calw: dass sie nicht versucht, nur Bank zu sein.

Sondern Teil der Region.

Mehr Infos unter:

sparkasse-pforzheim-calw.de

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Sven Eisele .Foto: Susana Moreno Perez

Sven Eisele, Sparkassen-Chef

Herr Eisele, hin und wieder hört man, dass Sparen out ist? Stimmt das?
Das stimmt nicht. Sparen ist ein wichtiges Mindset, um für unerwartete Ausgaben gerüstet zu sein und langfristige Ziele sowie finanzielle Freiheit zu erreichen. Ziele können vielfältig sein. Für die einen ist es zum Beispiel ein Urlaub. Für die anderen sind es die eigenen vier Wände. Der Grundgedanke des Sparens hat sich seit vielen Generationen nicht verändert. Was sich ändert, ist die Art des Sparens. Neben dem klassischen Sparbuch gibt es heute viel mehr Möglichkeiten, langfristig gut zu investieren.
Welche Möglichkeiten sind das?
Je nach Laufzeit und persönlicher Orientierung können das beispielsweise Fonds, ETFs oder Immobilien sein. Klassische Anleihen, Sparverträge und Festgelder haben sich über einen langen Zeitraum bewährt und bleiben nach wie vor eine gute Wahl in der Anlagestrategie.
Was bedeutet finanzielle Bildung?
Um informierte und kluge Entscheidungen in Geldangelegenheiten treffen zu können, kann man nicht früh genug damit starten, sich Wissen über Finanzen anzueignen. Das kann durch Schulprogramme, Bücher und insbesondere durch Gespräche mit den Eltern sowie durch eine vertrauenswürdige Bankberatung erfolgen. Wir bieten Schulungen und Ausstellungen an, um die finanzielle Kompetenz junger Menschen zu stärken.
Gestern, heute, morgen: Die Sparkasse übernahm und übernimmt schon immer Verantwortung für die Region. Was bedeutet das in der heutigen Zeit?
Wir nehmen unsere regionale Verantwortung ernst und tragen aktiv zur wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung unserer Region bei. Das heißt, wir unterstützen lokale Vereine, Projekte und Organisationen, zum Beispiel durch Kredite, finanzielle Bildung und Spenden. Mit Krediten helfen wir regionalen Unternehmen zu wachsen und Arbeitsplätze zu schaffen. Mit Spenden unterstützen wir gemeinnützige Organisationen, die zum Wohl der Gesellschaft beitragen.