30.6.2026
von Sandra Gallian
Hoch über den Dächern des Kurortes Bad Herrenalb, eingebettet in die Landschaft des Nordschwarzwalds, hat sich das Haus zu einem Ort entwickelt, an dem ökologische Verantwortung, wirtschaftlicher Erfolg und menschliches Miteinander nicht als Gegensätze verstanden werden. Vielmehr entsteht hier ein Gesamtkonzept, das weit über die Grenzen der Hotellerie hinaus Aufmerksamkeit erregt.
Im Zentrum dieser Entwicklung steht Hotelier und Inhaber Stephan Bode. Seine Vision ist ebenso einfach wie anspruchsvoll: Wirtschaften soll nicht auf Kosten von Mensch und Natur erfolgen, sondern im Einklang mit beiden. Was in vielen Unternehmen als Nachhaltigkeitsstrategie auf PowerPoint-Folien beschrieben wird, wird im SCHWARZWALD PANORAMA bis ins kleinste Detail gelebt.
„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst in der Welt – mit Liebe“ – dieser Leitsatz begleitet Bode seit vielen Jahren. Wer durch das Hotel geht, erkennt schnell, dass es sich dabei nicht um einen Werbeslogan handelt, sondern um eine Haltung, die sämtliche Bereiche des Hauses prägt.

Im SCHWARZWALD PANORAMA wird Nachhaltigkeit nicht als einzelnes Projekt verstanden. Sie bildet vielmehr das Fundament jeder Entscheidung. Von der Auswahl der Lebensmittel über die Gestaltung der Zimmer bis hin zur Unternehmenskultur wird kontinuierlich hinterfragt, wie Ressourcen geschont, Kreisläufe geschlossen und Mehrwerte geschaffen werden können.
Dabei verfolgt das Haus einen Ansatz, der über klassische Umweltmaßnahmen hinausgeht. Es geht nicht nur darum, weniger zu verbrauchen. Es geht darum, Systeme neu zu denken.
Ein Beispiel dafür findet sich bereits am Frühstücksbuffet. Regionale Produkte, biologische Landwirtschaft und transparente Lieferketten gehören hier seit Jahren zum Standard. Selbst scheinbar kleine Details erzählen eine größere Geschichte. Aus ehemaligen Weinflaschen entstehen Eierbecher, die heute auf den Frühstückstischen stehen. Was andernorts entsorgt würde, wird hier zum Symbol eines neuen Umgangs mit Ressourcen.
Direkt vor dem Hotel setzt sich dieser Gedanke fort. Im Naschgarten wachsen Kräuter, Beeren und Gemüse, die Gästen offenstehen. Bienenstöcke fördern die Biodiversität, während die Natur selbst Teil des Hotelerlebnisses wird.

Besonders sichtbar wird die Philosophie in den sogenannten Circular-Living-Zimmern. Mit einem Investitionsvolumen im siebenstelligen Bereich wurden Räume geschaffen, die konsequent nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft entwickelt wurden.
Hier kommen schadstofffreie Materialien, wiederverwertbare Komponenten und innovative Gestaltungskonzepte zusammen. Vorhänge aus recycelten PET-Flaschen (40%), waschbare Matratzen und Kleiderbügel aus Wiesengras: Alle eingesetzten Materialien sind so konzipiert, dass sie am Ende ihrer Nutzungsdauer über Rücknahmevereinbarungen an Hersteller zurückgeführt und in Stoffkreisläufe überführt werden können – und zeigen somit, dass Nachhaltigkeit und Design keine Gegensätze sein müssen.
Die Zimmer tragen Namen wie „Freigeist“, „Waldklang“ oder „Falkenstein“ und greifen die Besonderheiten des Schwarzwalds auf. Naturmaterialien, warme Farben und individuelle Gestaltungselemente schaffen eine Atmosphäre, die über klassische Hotelstandards hinausgeht.
Das Interesse an diesem Ansatz reicht mittlerweile weit über den Schwarzwald hinaus. Bereits heute verfolgen andere Hotels die Entwicklung aufmerksam. In Wien wurde das Konzept sogar schon erfolgreich adaptiert.
Für Stephan Bode ist dies jedoch erst der Anfang.

Aktuell arbeitet das Hotel an der nächsten Entwicklungsstufe seiner Nachhaltigkeitsstrategie. Die geplanten Upcycling-Zimmer sollen zeigen, wie ressourcenschonende Modernisierung künftig aussehen kann.
Das Besondere daran: Statt bestehende Einrichtungen zu entsorgen, werden sie weitergenutzt. Schränke, Schreibtische, Betten, Stühle oder Lampen erhalten eine neue Optik und Funktion. Materialien bleiben im Kreislauf und werden gestalterisch neu interpretiert.
„Wir geben den Materialien ein zweites Leben“, beschreibt Bode den Ansatz.
Die Zahlen dahinter sind beeindruckend. Bei einer klassischen Hotelsanierung fallen laut Bode pro Zimmer mehrere hundert Kilogramm Material an. Hochgerechnet auf die jährlich renovierten Hotelzimmer in Deutschland entstehen dadurch zehntausende Tonnen Abfall. Das SCHWARZWALD PANORAMA möchte zeigen, dass es auch anders geht.
Gerade einmal 500 bis 800 Gramm werden pro Zimmer benötigt: Gemeinsam mit einem Spezialisten für Architekturfolien aus Hamburg werden vorhandene Möbel und Oberflächen aufgewertet. Die verwendeten Folien sind optisch und haptisch kaum von neuen Materialien zu unterscheiden. Gleichzeitig sind die Folien biologisch abbaubar.

Auch in der Küche wird der Nachhaltigkeitsgedanke konsequent umgesetzt. Das Ziel lautet Zero Waste. Lebensmittel sollen nicht verschwendet, sondern wertgeschätzt werden.
Deshalb setzt das Küchenteam bewusst auf bedarfsgerechte Produktion statt auf Überfluss. Lieber wird frisch nachproduziert als vorsorglich zu viel gekocht. Ein Ansatz, der Mut verlangt – und gleichzeitig zeigt, dass verantwortungsvolles Handeln und hoher Qualitätsanspruch Hand in Hand gehen können.
Hinzu kommt ein außergewöhnlich differenziertes Wertstoffmanagement. Zahlreiche Materialien werden getrennt gesammelt und spezialisierten Kreisläufen zugeführt. Selbst Korken oder Kerzenreste werden nicht als Abfall betrachtet, sondern als Rohstoffe mit neuem Potenzial.

Auch Unternehmen schätzen das SCHWARZWALD PANORAMA als Veranstaltungsort. Tagungen und Kongresse machen seit jeher einen bedeutenden Teil des Geschäfts aus.
Im sogenannten CAMPUS-Bereich treffen moderne Arbeitswelten auf die inspirierende Naturkulisse des Schwarzwalds. Nachhaltigkeit wird dabei nicht nur kommuniziert, sondern messbar gemacht. Veranstaltungen werden bilanziert und transparent dokumentiert.
Immer mehr Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele glaubwürdig umzusetzen. Das Hotel bietet dafür eine Plattform, auf der ökologisches Verantwortungsbewusstsein und professionelles Veranstaltungsmanagement zusammenfinden.

Wer mit Stephan Bode spricht, merkt schnell, dass ihn nicht allein der Erfolg seines Hotels antreibt. Sein Blick richtet sich auf größere Zusammenhänge.
Das SCHWARZWALD PANORAMA ist ein Ort, an dem Ideen wachsen dürfen, an dem andere Wege eingeschlagen werden und Zukunft neu gedacht wird. Vor allem aber soll eine bestimmte Haltung spürbar werden – eine, die auf Wertschätzung, Achtsamkeit und Verbundenheit basiert.
Bode versteht sich nicht nur als Hotelier, sondern auch als Impulsgeber. Jemand, der zeigen möchte, dass Wirtschaften, Gastgeben und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Seine Vision reicht dabei weit über das Hotel und den Schwarzwald hinaus. Er ist überzeugt, dass jede Veränderung im Kleinen beginnt und ihre Wirkung weit in die Welt hinein entfalten kann.
Was das Haus prägt, ist deshalb nicht allein das konsequente Nachhaltigkeitskonzept, sondern die Energie, die dahintersteht. Eine Energie, die Gäste spüren sollen – in den Räumen, in den Begegnungen, in der Atmosphäre des Hauses. Für Bode entsteht diese besondere Qualität aus etwas, das in Unternehmensstrategien nur selten vorkommt: Liebe. Liebe zur Natur. Liebe zu den Menschen. Liebe zu einer Welt, in der verantwortungsvolles Handeln nicht Verzicht bedeutet, sondern Gewinn. Und damit ist er noch lange nicht am Ende.

30.6.2026
„Wir geben den Materialien ein zweites Leben.“
von Sandra Gallian
Hoch über den Dächern des Kurortes Bad Herrenalb, eingebettet in die Landschaft des Nordschwarzwalds, hat sich das Haus zu einem Ort entwickelt, an dem ökologische Verantwortung, wirtschaftlicher Erfolg und menschliches Miteinander nicht als Gegensätze verstanden werden. Vielmehr entsteht hier ein Gesamtkonzept, das weit über die Grenzen der Hotellerie hinaus Aufmerksamkeit erregt.
Im Zentrum dieser Entwicklung steht Hotelier und Inhaber Stephan Bode. Seine Vision ist ebenso einfach wie anspruchsvoll: Wirtschaften soll nicht auf Kosten von Mensch und Natur erfolgen, sondern im Einklang mit beiden. Was in vielen Unternehmen als Nachhaltigkeitsstrategie auf PowerPoint-Folien beschrieben wird, wird im SCHWARZWALD PANORAMA bis ins kleinste Detail gelebt.
„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst in der Welt – mit Liebe“ – dieser Leitsatz begleitet Bode seit vielen Jahren. Wer durch das Hotel geht, erkennt schnell, dass es sich dabei nicht um einen Werbeslogan handelt, sondern um eine Haltung, die sämtliche Bereiche des Hauses prägt.

Im SCHWARZWALD PANORAMA wird Nachhaltigkeit nicht als einzelnes Projekt verstanden. Sie bildet vielmehr das Fundament jeder Entscheidung. Von der Auswahl der Lebensmittel über die Gestaltung der Zimmer bis hin zur Unternehmenskultur wird kontinuierlich hinterfragt, wie Ressourcen geschont, Kreisläufe geschlossen und Mehrwerte geschaffen werden können.
Dabei verfolgt das Haus einen Ansatz, der über klassische Umweltmaßnahmen hinausgeht. Es geht nicht nur darum, weniger zu verbrauchen. Es geht darum, Systeme neu zu denken.
Ein Beispiel dafür findet sich bereits am Frühstücksbuffet. Regionale Produkte, biologische Landwirtschaft und transparente Lieferketten gehören hier seit Jahren zum Standard. Selbst scheinbar kleine Details erzählen eine größere Geschichte. Aus ehemaligen Weinflaschen entstehen Eierbecher, die heute auf den Frühstückstischen stehen. Was andernorts entsorgt würde, wird hier zum Symbol eines neuen Umgangs mit Ressourcen.
Direkt vor dem Hotel setzt sich dieser Gedanke fort. Im Naschgarten wachsen Kräuter, Beeren und Gemüse, die Gästen offenstehen. Bienenstöcke fördern die Biodiversität, während die Natur selbst Teil des Hotelerlebnisses wird.

Besonders sichtbar wird die Philosophie in den sogenannten Circular-Living-Zimmern. Mit einem Investitionsvolumen im siebenstelligen Bereich wurden Räume geschaffen, die konsequent nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft entwickelt wurden.
Hier kommen schadstofffreie Materialien, wiederverwertbare Komponenten und innovative Gestaltungskonzepte zusammen. Vorhänge aus recycelten PET-Flaschen (40%), waschbare Matratzen und Kleiderbügel aus Wiesengras: Alle eingesetzten Materialien sind so konzipiert, dass sie am Ende ihrer Nutzungsdauer über Rücknahmevereinbarungen an Hersteller zurückgeführt und in Stoffkreisläufe überführt werden können – und zeigen somit, dass Nachhaltigkeit und Design keine Gegensätze sein müssen.
Die Zimmer tragen Namen wie „Freigeist“, „Waldklang“ oder „Falkenstein“ und greifen die Besonderheiten des Schwarzwalds auf. Naturmaterialien, warme Farben und individuelle Gestaltungselemente schaffen eine Atmosphäre, die über klassische Hotelstandards hinausgeht.
Das Interesse an diesem Ansatz reicht mittlerweile weit über den Schwarzwald hinaus. Bereits heute verfolgen andere Hotels die Entwicklung aufmerksam. In Wien wurde das Konzept sogar schon erfolgreich adaptiert.
Für Stephan Bode ist dies jedoch erst der Anfang.

Aktuell arbeitet das Hotel an der nächsten Entwicklungsstufe seiner Nachhaltigkeitsstrategie. Die geplanten Upcycling-Zimmer sollen zeigen, wie ressourcenschonende Modernisierung künftig aussehen kann.
Das Besondere daran: Statt bestehende Einrichtungen zu entsorgen, werden sie weitergenutzt. Schränke, Schreibtische, Betten, Stühle oder Lampen erhalten eine neue Optik und Funktion. Materialien bleiben im Kreislauf und werden gestalterisch neu interpretiert.
„Wir geben den Materialien ein zweites Leben“, beschreibt Bode den Ansatz.
Die Zahlen dahinter sind beeindruckend. Bei einer klassischen Hotelsanierung fallen laut Bode pro Zimmer mehrere hundert Kilogramm Material an. Hochgerechnet auf die jährlich renovierten Hotelzimmer in Deutschland entstehen dadurch zehntausende Tonnen Abfall. Das SCHWARZWALD PANORAMA möchte zeigen, dass es auch anders geht.
Gerade einmal 500 bis 800 Gramm werden pro Zimmer benötigt: Gemeinsam mit einem Spezialisten für Architekturfolien aus Hamburg werden vorhandene Möbel und Oberflächen aufgewertet. Die verwendeten Folien sind optisch und haptisch kaum von neuen Materialien zu unterscheiden. Gleichzeitig sind die Folien biologisch abbaubar.

Auch in der Küche wird der Nachhaltigkeitsgedanke konsequent umgesetzt. Das Ziel lautet Zero Waste. Lebensmittel sollen nicht verschwendet, sondern wertgeschätzt werden.
Deshalb setzt das Küchenteam bewusst auf bedarfsgerechte Produktion statt auf Überfluss. Lieber wird frisch nachproduziert als vorsorglich zu viel gekocht. Ein Ansatz, der Mut verlangt – und gleichzeitig zeigt, dass verantwortungsvolles Handeln und hoher Qualitätsanspruch Hand in Hand gehen können.
Hinzu kommt ein außergewöhnlich differenziertes Wertstoffmanagement. Zahlreiche Materialien werden getrennt gesammelt und spezialisierten Kreisläufen zugeführt. Selbst Korken oder Kerzenreste werden nicht als Abfall betrachtet, sondern als Rohstoffe mit neuem Potenzial.

Auch Unternehmen schätzen das SCHWARZWALD PANORAMA als Veranstaltungsort. Tagungen und Kongresse machen seit jeher einen bedeutenden Teil des Geschäfts aus.
Im sogenannten CAMPUS-Bereich treffen moderne Arbeitswelten auf die inspirierende Naturkulisse des Schwarzwalds. Nachhaltigkeit wird dabei nicht nur kommuniziert, sondern messbar gemacht. Veranstaltungen werden bilanziert und transparent dokumentiert.
Immer mehr Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele glaubwürdig umzusetzen. Das Hotel bietet dafür eine Plattform, auf der ökologisches Verantwortungsbewusstsein und professionelles Veranstaltungsmanagement zusammenfinden.

Wer mit Stephan Bode spricht, merkt schnell, dass ihn nicht allein der Erfolg seines Hotels antreibt. Sein Blick richtet sich auf größere Zusammenhänge.
Das SCHWARZWALD PANORAMA ist ein Ort, an dem Ideen wachsen dürfen, an dem andere Wege eingeschlagen werden und Zukunft neu gedacht wird. Vor allem aber soll eine bestimmte Haltung spürbar werden – eine, die auf Wertschätzung, Achtsamkeit und Verbundenheit basiert.
Bode versteht sich nicht nur als Hotelier, sondern auch als Impulsgeber. Jemand, der zeigen möchte, dass Wirtschaften, Gastgeben und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Seine Vision reicht dabei weit über das Hotel und den Schwarzwald hinaus. Er ist überzeugt, dass jede Veränderung im Kleinen beginnt und ihre Wirkung weit in die Welt hinein entfalten kann.
Was das Haus prägt, ist deshalb nicht allein das konsequente Nachhaltigkeitskonzept, sondern die Energie, die dahintersteht. Eine Energie, die Gäste spüren sollen – in den Räumen, in den Begegnungen, in der Atmosphäre des Hauses. Für Bode entsteht diese besondere Qualität aus etwas, das in Unternehmensstrategien nur selten vorkommt: Liebe. Liebe zur Natur. Liebe zu den Menschen. Liebe zu einer Welt, in der verantwortungsvolles Handeln nicht Verzicht bedeutet, sondern Gewinn. Und damit ist er noch lange nicht am Ende.
