Von Gerd Lache | 02.04.2026
Workshop-Referent Tilo Stolzke, Geschäftsführer der sananet GmbH, gilt als profilierter Brancheninsider, der auf mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Beratung von Medizintechnikherstellern blickt. Im Fokus der Veranstaltung steht die Vermittlung von praxiserprobtem Wissen darüber, wie bestehende industrielle Kompetenzen erfolgreich in neue, hochprofitable Geschäftsfelder übersetzt werden können.
Zur Vorbereitung auf den Workshop wird die Lektüre des umfassenden „Markteintrittshandbuchs Zukunftsmarkt Medizintechnik“ empfohlen, das unter https://trafonetz.de/markteintritt zum Download bereitsteht.

„Der Strukturwandel im Automotive-Sektor ist eine große Herausforderung, aber die Medizintechnik bietet uns auch neue Chancen. Mit unserem Workshop zeigen wir den KMU aus der Region einen klaren Weg auf, wie sie ihre hohe Präzisionskompetenz nutzen können, um in einem Zukunftsmarkt nachhaltig zu wachsen und so die Arbeitsplätze in der Region langfristig zu sichern“, ermuntert Jochen Protzer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH, zur Teilnahme an der Veranstaltung.
Die Automobilzulieferindustrie steht unter einem beispiellosen Transformationsdruck. Was jahrelang als Erfolgsgarant galt – die Konzentration auf Großserien und perfektionierte Logistik –, gerät durch den technologischen Wandel zur E-Mobilität, steigenden Kostendruck und eine hohe Krisenanfälligkeit ins Wanken. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in der Präzisionstechnik der Region Nordschwarzwald schrumpfen die Margen oft auf ein kritisches Niveau. Doch während der eine Markt stagniert, bietet ein anderer Markt im Südwesten Deutschlands ideale Anknüpfungspunkte: die Medizintechnik.

Der Gesundheitsmarkt gilt als eine der wachstumsstärksten und stabilsten Branchen Europas. Ein entscheidender Vorteil gegenüber dem Automotive-Sektor ist die konjunkturelle Unabhängigkeit; die Corona-Jahre haben die enorme Krisenresistenz der Medizintechnik eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Für Zulieferer aus der Region Nordschwarzwald ist zudem die hohe Exportquote von rund 66 Prozent attraktiv, die über etablierte MedTech-Kunden einen direkten Zugang zum Weltmarkt ermöglicht.
Ein zentraler betriebswirtschaftlicher Hebel liegt im Verhältnis von Volumen und Ertrag. In der Medizintechnik dominieren häufig kleinere Stückzahlen, die jedoch deutlich attraktivere Margen bieten – bei komplexen Baugruppen sind Deckungsbeiträge von mehr als 15 bis 25 Prozent möglich. Wo im Automotive-Bereich oft Bruchteile von Cent über den Auftrag entscheiden, steht in der Medizintechnik die kreative Problemlösung im Vordergrund.

Der Einstieg in diesen hochregulierten Markt muss kein riskanter Sprung ins Ungewisse sein. Das im neuen Markteintrittshandbuch des TraFoNetz beschriebene Stufenmodell ermöglicht einen systematischen Übergang. Dieser beginnt idealerweise mit der Lohnfertigung von Einzelteilen unter Nutzung bestehender Maschinen.

Von Gerd Lache | 02.04.2026
Workshop-Referent Tilo Stolzke, Geschäftsführer der sananet GmbH, gilt als profilierter Brancheninsider, der auf mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Beratung von Medizintechnikherstellern blickt. Im Fokus der Veranstaltung steht die Vermittlung von praxiserprobtem Wissen darüber, wie bestehende industrielle Kompetenzen erfolgreich in neue, hochprofitable Geschäftsfelder übersetzt werden können.
Zur Vorbereitung auf den Workshop wird die Lektüre des umfassenden „Markteintrittshandbuchs Zukunftsmarkt Medizintechnik“ empfohlen, das unter https://trafonetz.de/markteintritt zum Download bereitsteht.

„Der Strukturwandel im Automotive-Sektor ist eine große Herausforderung, aber die Medizintechnik bietet uns auch neue Chancen. Mit unserem Workshop zeigen wir den KMU aus der Region einen klaren Weg auf, wie sie ihre hohe Präzisionskompetenz nutzen können, um in einem Zukunftsmarkt nachhaltig zu wachsen und so die Arbeitsplätze in der Region langfristig zu sichern“, ermuntert Jochen Protzer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH, zur Teilnahme an der Veranstaltung.
Die Automobilzulieferindustrie steht unter einem beispiellosen Transformationsdruck. Was jahrelang als Erfolgsgarant galt – die Konzentration auf Großserien und perfektionierte Logistik –, gerät durch den technologischen Wandel zur E-Mobilität, steigenden Kostendruck und eine hohe Krisenanfälligkeit ins Wanken. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in der Präzisionstechnik der Region Nordschwarzwald schrumpfen die Margen oft auf ein kritisches Niveau. Doch während der eine Markt stagniert, bietet ein anderer Markt im Südwesten Deutschlands ideale Anknüpfungspunkte: die Medizintechnik.

Der Gesundheitsmarkt gilt als eine der wachstumsstärksten und stabilsten Branchen Europas. Ein entscheidender Vorteil gegenüber dem Automotive-Sektor ist die konjunkturelle Unabhängigkeit; die Corona-Jahre haben die enorme Krisenresistenz der Medizintechnik eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Für Zulieferer aus der Region Nordschwarzwald ist zudem die hohe Exportquote von rund 66 Prozent attraktiv, die über etablierte MedTech-Kunden einen direkten Zugang zum Weltmarkt ermöglicht.
Ein zentraler betriebswirtschaftlicher Hebel liegt im Verhältnis von Volumen und Ertrag. In der Medizintechnik dominieren häufig kleinere Stückzahlen, die jedoch deutlich attraktivere Margen bieten – bei komplexen Baugruppen sind Deckungsbeiträge von mehr als 15 bis 25 Prozent möglich. Wo im Automotive-Bereich oft Bruchteile von Cent über den Auftrag entscheiden, steht in der Medizintechnik die kreative Problemlösung im Vordergrund.

Der Einstieg in diesen hochregulierten Markt muss kein riskanter Sprung ins Ungewisse sein. Das im neuen Markteintrittshandbuch des TraFoNetz beschriebene Stufenmodell ermöglicht einen systematischen Übergang. Dieser beginnt idealerweise mit der Lohnfertigung von Einzelteilen unter Nutzung bestehender Maschinen.

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