05.08.2025
Hannah Makki erhielt für „THE LINDEMANN FILES – Lindemann Love Letters“ einen aed neuland Award für Communication Design. In der Semesterarbeit setzte sich die Pforzheimer Studentin intensiv mit der umstrittenen Figur Till Lindemann auseinander und geht der Frage nach, wie man mit Kunst umgehen kann, wenn die Person dahinter irritiert. Zwischen Fanliebe, moralischem Unbehagen und gesellschaftlicher Verantwortung besteht ihr Projekt aus drei ergänzenden Medien: eine Sammlung von 1.000 echten Fan-Kommentaren („Lindemann Love Letters“), eine kritisch recherchierte Dokumentation im Stil einer Polizeiakte („The Lindemann Files“) und ein analog animiertes Video, das persönliche und kollektive Zerrissenheit sichtbar macht. Die Jury hob hervor, wie vielschichtig sich die Arbeit im Spannungsfeld zwischen Kunst und Verantwortung bewegt.
„Die Arbeit ist sowohl künstlerisch als auch intellektuell herausfordernd und regt zu einer wichtigen gesellschaftlichen Debatte über die Trennung von Kunst und Persönlichkeit an“, heißt es im Jurystatement.

Auch der Pforzheimer Absolvent Ahmet Mehadzic konnte sich über eine Auszeichnung freuen . Er überzeugte mit „PFIN – Ein Leitsystem für Pforzheim“. Dabei handelt es sich um ein innovatives, barrierefreies Leitsystem, das mehr bietet als bloße Orientierung. Es versteht sich als integraler Bestandteil der Stadt Pforzheim – gestalterisch durchdacht, inklusiv konzipiert und identitätsstiftend. Das System kombiniert visuelle, taktile und digitale Elemente und reagiert damit auf die Vielfalt menschlicher Wahrnehmung. Die Grundlage des Projekts bildet eine intensive Analyse des Stadtraums sowie Gespräche mit Nutzer*innen. Daraus entstand ein System, das Orientierung nicht nur erleichtert, sondern auch Bewusstsein für barrierefreie Stadtgestaltung schafft. Begleitet wird PFIN von aufmerksamkeitsstarken, humorvollen Kampagnen, die auf charmante Weise für mehr Inklusion im Alltag sensibilisieren. Die Jury würdigte die inhaltliche Tiefe, gestalterische Klarheit und gesellschaftliche Relevanz der Abschlussarbeit. In der Begründung heißt es: „Das Projekt zeigt eindrucksvoll, dass Barrierefreiheit nicht nur notwendig, sondern auch ästhetisch und intelligent gestaltbar ist.“
Daneben hat PFIN bereits über die Hochschule hinaus Wirkung entfaltet: Eine Zusammenarbeit mit der Stadt Pforzheim ist in Planung – mit ersten Schritten zur Integration von PFIN in digitale Informationsstelen und einer möglichen Umsetzung im Wildpark. Außerdem erhielt Mehadzic ebenfalls den Junior Corporate Design Preis 2025 für seine Arbeit.
pm
05.08.2025
Hannah Makki erhielt für „THE LINDEMANN FILES – Lindemann Love Letters“ einen aed neuland Award für Communication Design. In der Semesterarbeit setzte sich die Pforzheimer Studentin intensiv mit der umstrittenen Figur Till Lindemann auseinander und geht der Frage nach, wie man mit Kunst umgehen kann, wenn die Person dahinter irritiert. Zwischen Fanliebe, moralischem Unbehagen und gesellschaftlicher Verantwortung besteht ihr Projekt aus drei ergänzenden Medien: eine Sammlung von 1.000 echten Fan-Kommentaren („Lindemann Love Letters“), eine kritisch recherchierte Dokumentation im Stil einer Polizeiakte („The Lindemann Files“) und ein analog animiertes Video, das persönliche und kollektive Zerrissenheit sichtbar macht. Die Jury hob hervor, wie vielschichtig sich die Arbeit im Spannungsfeld zwischen Kunst und Verantwortung bewegt.
„Die Arbeit ist sowohl künstlerisch als auch intellektuell herausfordernd und regt zu einer wichtigen gesellschaftlichen Debatte über die Trennung von Kunst und Persönlichkeit an“, heißt es im Jurystatement.

Auch der Pforzheimer Absolvent Ahmet Mehadzic konnte sich über eine Auszeichnung freuen . Er überzeugte mit „PFIN – Ein Leitsystem für Pforzheim“. Dabei handelt es sich um ein innovatives, barrierefreies Leitsystem, das mehr bietet als bloße Orientierung. Es versteht sich als integraler Bestandteil der Stadt Pforzheim – gestalterisch durchdacht, inklusiv konzipiert und identitätsstiftend. Das System kombiniert visuelle, taktile und digitale Elemente und reagiert damit auf die Vielfalt menschlicher Wahrnehmung. Die Grundlage des Projekts bildet eine intensive Analyse des Stadtraums sowie Gespräche mit Nutzer*innen. Daraus entstand ein System, das Orientierung nicht nur erleichtert, sondern auch Bewusstsein für barrierefreie Stadtgestaltung schafft. Begleitet wird PFIN von aufmerksamkeitsstarken, humorvollen Kampagnen, die auf charmante Weise für mehr Inklusion im Alltag sensibilisieren. Die Jury würdigte die inhaltliche Tiefe, gestalterische Klarheit und gesellschaftliche Relevanz der Abschlussarbeit. In der Begründung heißt es: „Das Projekt zeigt eindrucksvoll, dass Barrierefreiheit nicht nur notwendig, sondern auch ästhetisch und intelligent gestaltbar ist.“
Daneben hat PFIN bereits über die Hochschule hinaus Wirkung entfaltet: Eine Zusammenarbeit mit der Stadt Pforzheim ist in Planung – mit ersten Schritten zur Integration von PFIN in digitale Informationsstelen und einer möglichen Umsetzung im Wildpark. Außerdem erhielt Mehadzic ebenfalls den Junior Corporate Design Preis 2025 für seine Arbeit.
pm
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