10.09.2026
Ob Büro, Kita, Klassenzimmer oder Altenheim: Rund 1.290 Beschäftigte sorgen in Pforzheim professionell für Sauberkeit. Sie arbeiten in insgesamt 67 Unternehmen der Gebäudereiniger-Branche. Nach Ansicht der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Nordbaden sollte sich diese Arbeit künftig stärker auf dem Lohnzettel bemerkbar machen.
Die Gewerkschaft fordert deshalb zwei Euro mehr pro Stunde für die Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk. Der Mindestlohn in der Branche würde damit auf 17 Euro pro Stunde steigen.
„Und das für alle, die professionell im Gebäudereiniger-Handwerk arbeiten – drinnen in Altenheimen oder Betrieben genauso wie draußen an der Fensterfassade“, sagt der Vorsitzende der IG BAU Nordbaden, Wolfgang Kreis, zur aktuellen Tarifforderung seiner Gewerkschaft für das Gebäudereiniger-Handwerk.
Für Beschäftigte in der Glas- und Fassadenreinigung soll der Stundenlohn nach den Vorstellungen der Gewerkschaft künftig bei 20,40 Euro liegen.
Die IG BAU begründet ihre Forderung unter anderem mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten. Gerade Beschäftigte mit vergleichsweise niedrigen Einkommen seien von höheren Preisen besonders betroffen.
„Die Inflation ist jetzt wieder nach oben gegangen. Die Preise ziehen an: Mieten, Sprit, Lebensmittel. Das trifft die Reinigungskräfte härter als die meisten anderen, weil sie viel zu wenig verdienen – vor allem auch für die harte Arbeit, die sie machen. Es wird deshalb Zeit, beim Lohn in der Gebäudereinigung aufzuholen“, so Wolfgang Kreis.
Ob die geforderte Lohnerhöhung tatsächlich kommt, entscheidet sich in den anstehenden Tarifverhandlungen. Nach Angaben der IG BAU sollen diese noch im September beginnen.
pm/tm
10.09.2026
Ob Büro, Kita, Klassenzimmer oder Altenheim: Rund 1.290 Beschäftigte sorgen in Pforzheim professionell für Sauberkeit. Sie arbeiten in insgesamt 67 Unternehmen der Gebäudereiniger-Branche. Nach Ansicht der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Nordbaden sollte sich diese Arbeit künftig stärker auf dem Lohnzettel bemerkbar machen.
Die Gewerkschaft fordert deshalb zwei Euro mehr pro Stunde für die Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk. Der Mindestlohn in der Branche würde damit auf 17 Euro pro Stunde steigen.
„Und das für alle, die professionell im Gebäudereiniger-Handwerk arbeiten – drinnen in Altenheimen oder Betrieben genauso wie draußen an der Fensterfassade“, sagt der Vorsitzende der IG BAU Nordbaden, Wolfgang Kreis, zur aktuellen Tarifforderung seiner Gewerkschaft für das Gebäudereiniger-Handwerk.
Für Beschäftigte in der Glas- und Fassadenreinigung soll der Stundenlohn nach den Vorstellungen der Gewerkschaft künftig bei 20,40 Euro liegen.
Die IG BAU begründet ihre Forderung unter anderem mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten. Gerade Beschäftigte mit vergleichsweise niedrigen Einkommen seien von höheren Preisen besonders betroffen.
„Die Inflation ist jetzt wieder nach oben gegangen. Die Preise ziehen an: Mieten, Sprit, Lebensmittel. Das trifft die Reinigungskräfte härter als die meisten anderen, weil sie viel zu wenig verdienen – vor allem auch für die harte Arbeit, die sie machen. Es wird deshalb Zeit, beim Lohn in der Gebäudereinigung aufzuholen“, so Wolfgang Kreis.
Ob die geforderte Lohnerhöhung tatsächlich kommt, entscheidet sich in den anstehenden Tarifverhandlungen. Nach Angaben der IG BAU sollen diese noch im September beginnen.
pm/tm
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