01.07.2026
von Tanja Meckler
Bei der Energie Calw GmbH – kurz ENCW – erleben junge Menschen genau diese Momente jeden Tag – im Büro, in der IT, im Netzbetrieb oder am Beckenrand des Freibads. Sie lernen eine Branche kennen, die mitten im Wandel steckt, und finden dabei ihren eigenen Platz. Fünf Nachwuchskräfte erzählen von ihrem Weg zwischen Ausbildung, Studium und den ersten Schritten ins Berufsleben.
Man sitzt vor einer E-Mail, liest sie noch einmal durch, setzt den Namen darunter und klickt auf „Senden“. Eigentlich nichts Besonderes. Und doch fühlt es sich anders an als vorher. Weil plötzlich die eigene Unterschrift daruntersteht.
Für Silas Weber war genau das so ein Moment. Der 19-Jährige ist dualer Student im Bereich BWL-Industrie bei der ENCW. Als er im Netzbereich zum ersten Mal selbstständig Stammdaten anforderte und die Nachricht mit seinem Namen versendete, wurde ihm klar: „Jetzt zählt das wirklich.“
Was simpel klingt, beschreibt etwas, das viele Berufseinsteiger erleben. Den Übergang vom Zuschauen zum Mitmachen. Von der Theorie zur Verantwortung.
Es sind oft genau diese kleinen Situationen, die zeigen, dass man gebraucht wird. Natürlich gibt es auch Dinge, die nerven . Ganz pragmatisch: „Wenn die Technik nicht mitspielt oder sich Programme aufhängen.“ Gleichzeitig bleibt vor allem das hängen, was funktioniert: das Ankommen im Team. „Als ich gemerkt habe, dass ich wirklich dazugehöre und für meine Arbeit gelobt werde, war ich schon stolz.“ Und irgendwo zwischen Kopfhörern mit Travis Scott auf dem Weg zur Arbeit und ersten eigenen Aufgaben entsteht genau dieses Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein , auch wenn die Wege dahin manchmal unspektakulär beginnen.
Die ENCW bietet dafür den passenden Rahmen. Das Unternehmen versorgt gemeinsam mit seinen Gesellschaftern Stadtwerke Calw und EnBW die Region mit Strom, Erdgas, Wasser und Wärme. Gleichzeitig treibt es Themen wie erneuerbare Energien, Digitalisierung und moderne Infrastruktur voran. Für Auszubildende und dual Studierende bedeutet das: Sie lernen nicht nur einen Beruf, sondern erleben eine Branche, die sich gerade neu erfindet.

Wenn Alina Gehring über ihren Alltag spricht, landet sie erstaunlich schnell bei einem eher unspektakulären Hilfsmittel. „Ganz klar: To-do-Listen.“ Dann lacht sie. „Vermutlich eines der uncoolsten Dinge überhaupt. Aber es gibt nichts Besseres, als Aufgaben abzuhaken und zu sehen, was man geschafft hat.“ Für Alina gehört dazu auch, Dinge zu hinterfragen. Dass ihre Generation manches anders angeht, sieht sie eher als Stärke: „Wir suchen oft nach neuen oder effizienteren Wegen, anstatt einfach nur zu machen, weil man es schon immer so gemacht hat.“
Was sie am meisten überrascht hat, ist die Komplexität der Energiewirtschaft. Von außen wirkt vieles selbstverständlich. Strom fließt, Wasser kommt aus der Leitung, die Infrastruktur funktioniert. Erst hinter den Kulissen wird sichtbar, wie viele Bereiche ineinandergreifen müssen, damit genau das gelingt. Was für sie den Arbeitsalltag besonders macht, ist weniger das große Projekt als das Miteinander: „Es wird viel gelacht, man unterstützt sich gegenseitig und lernt ständig neue Dinge dazu.“ Gleichzeitig zeigt sich auch, dass nicht alles sofort leicht fällt. Vor allem die Theoriephasen waren anfangs herausfordernd. „Irgendwann muss jeder seinen eigenen Rhythmus finden, um mit dem Stoff durchzukommen.“
Es ist eine Erfahrung, die viele Nachwuchskräfte teilen: Man lernt nicht nur Fachliches, sondern auch, wie man selbst am besten arbeitet.
Ganz anders beschreibt Aylin Coban ihren Arbeitsalltag. „Mein Job riecht nach Kaffee und Teamwork.“ Ein Satz, der viel über die Atmosphäre verrät. Da ist die Kaffeemaschine, vor der sich regelmäßig Kolleginnen und Kollegen treffen. Da sind Gespräche zwischen den Abteilungen. Gleichzeitig bringt sie Dinge auf den Punkt, die man nicht sofort erwartet: Dass Menschen mit mehr Lebenserfahrung oft besser reflektieren und dass genau dieses Zusammenspiel aus verschiedenen Perspektiven wichtig ist. Die Energiewende ist für sie keine abstrakte Idee, sondern Alltag, etwa als E-Auto-Fahrerin. „Man merkt das direkt. Zum Beispiel durch die Ladeinfrastruktur.“

Ihre wichtigsten Erkenntnisse klingen einfach, aber sie tragen weit: Kommunikation ist entscheidend. Fragen bringen weiter. Und Neugier ist der Motor für Lernen.
Dass junge Menschen früh Verantwortung übernehmen, ist bei der ENCW kein Zufall.
Auszubildende und dual Studierende durchlaufen verschiedene Abteilungen, übernehmen eigene Projekte und werden von Beginn an in den Arbeitsalltag eingebunden. Eine eigene Referentin für Ausbildung und Studium begleitet sie während der gesamten Ausbildungszeit, unterstützt bei Haus- und Abschlussarbeiten und steht bei Fragen als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Digitalisierung spielt dabei eine wichtige Rolle. Für die gesamte Ausbildungszeit erhalten die Nachwuchskräfte ein Tablet. Ergänzt wird das Angebot durch Fort- und Weiterbildungen sowie Zusatzleistungen wie den Wellpass. Damit ist zum Beispiel der Eintritt ins Freibad in Calw-Stammheim kostenlos.
Vor allem aber setzt die ENCW auf Perspektive: Wer seine Ausbildung oder sein Studium erfolgreich abschließt, wird garantiert übernommen.

Mariella Heil, 19, ist im ersten Lehrjahr zur Fachinformatikerin für Systemintegration und bringt eine ruhige, fast sachliche Perspektive mit ein. Für sie beginnt der Tag bewusst still: „Ich höre morgens keine Musik, ich genieße die Ruhe.“ Vielleicht passt das auch zu dem, was sie an ihrer Arbeit schätzt. Ihr Einstieg in den Arbeitsalltag war vor allem durch den Support geprägt, doch ein prägender Moment kam später: „Als ich zum ersten Mal in langfristige Projekte miteinbezogen wurde.“
Plötzlich ging es nicht mehr nur darum, einzelne Aufgaben zu erledigen. Sondern darum, Verantwortung für einen größeren Zusammenhang zu übernehmen. Auf die Frage, ob das ein Job für die Ewigkeit ist, antwortet sie knapp: „Ja.“ Begründungen braucht sie kaum, vielleicht, weil das Gesamtgefühl für sich spricht: „Eine gute Gemeinschaft mit viel Zusammenarbeit.“ Warum viele nach der Ausbildung gerne bleiben? Für Mariella Heil ist das die Arbeitsatmosphäre, die Gemeinschaft und Zusammenarbeit im Team und die Vier-Tage-Woche. Ihre Learnings sind bodenständig: technische Grundlagen, ein Verständnis fürs Arbeitsleben und funktionierende Zusammenarbeit. Und ihr Rat an die Neustarter ist klar: „Viel Disziplin und Lernwille.“

Während viele Berufseinsteiger Verantwortung zunächst in Projekten oder Entscheidungen erleben, kann sie bei Mohamad Almohamad innerhalb von Sekunden ganz konkrete Bedeutung bekommen. Der 29-Jährige befindet sich im zweiten Ausbildungsjahr zum Fachangestellten für Bäderbetriebe. Sein prägendster Moment kam nach dem Erwerb seiner Rettungsfähigkeit. „Danach wurde ich in der Wasseraufsicht eingesetzt.“
Plötzlich ging es nicht mehr nur ums Lernen. Sondern darum, im Ernstfall richtig zu handeln. Vor Kurzem musste er genau das tun. „Ich habe eine Nichtschwimmerin aus der Sprunggrube gerettet.“ Er erzählt das ruhig. Fast beiläufig. Doch genau darin zeigt sich, was Verantwortung bedeutet. Menschen verlassen sich auf das eigene Handeln.
Dass die Ausbildung dabei vielseitiger ist als erwartet, hat ihn besonders überrascht. Sowohl fachlich als auch menschlich. „Man trifft auf ganz unterschiedliche Menschen.“ Und genau darin findet er auch den größten Spaß: im Kontakt mit den Badegästen und dem Gefühl, für Sicherheit zu sorgen.
Die Ausbildung bei der ENCW beginnt nicht mit langen Präsentationen oder endlosen Einweisungen. Eine Einführungswoche mit Ausflügen, Workshops, Impulsvorträgen und einer Azubi-Rallye sorgt dafür, dass aus neuen Gesichtern schnell ein Team wird. Danach geht es direkt in die Praxis. Mitwirken statt zuschauen. Verantwortung übernehmen statt abwarten.
Die Auswahl der Ausbildungs- und Studiengänge ist bewusst breit angelegt – von kaufmännischen und technischen Berufen bis hin zur IT oder den Bäderbetrieben. Denn die Zukunft der Energieversorgung braucht unterschiedliche Talente. Und unterschiedliche Perspektiven.
Irgendwann zählt die eigene Unterschrift.
Für Silas war es die erste E-Mail. Für Mariella das erste langfristige Projekt. Für Mohamad der Moment, in dem ein Mensch auf seine Hilfe angewiesen war.
Die Geschichten der Nachwuchskräfte zeigen, dass Berufsstart heute weit mehr sein kann als Ausbildung oder Studium. Es geht darum, Schritt für Schritt in eine Rolle hineinzuwachsen. In Aufgaben. In Teams. Und manchmal auch in eine Branche, die die Zukunft einer ganzen Region mitgestaltet.
Verantwortung beginnt selten spektakulär. Aber oft genau dort, wo jemand zum ersten Mal merkt: Jetzt kommt es auf mich an.


01.07.2026
"Unsere Auszubildende und Studierende sind uns wichtig. Wir beobachten, wie aus junge Erwachsenden nach bereits kurzer Zeit Teammitglieder werden, die mit anfänglicher Unsicherheit immer weiter mit uns wachsen."
von Tanja Meckler
Bei der Energie Calw GmbH – kurz ENCW – erleben junge Menschen genau diese Momente jeden Tag – im Büro, in der IT, im Netzbetrieb oder am Beckenrand des Freibads. Sie lernen eine Branche kennen, die mitten im Wandel steckt, und finden dabei ihren eigenen Platz. Fünf Nachwuchskräfte erzählen von ihrem Weg zwischen Ausbildung, Studium und den ersten Schritten ins Berufsleben.
Man sitzt vor einer E-Mail, liest sie noch einmal durch, setzt den Namen darunter und klickt auf „Senden“. Eigentlich nichts Besonderes. Und doch fühlt es sich anders an als vorher. Weil plötzlich die eigene Unterschrift daruntersteht.
Für Silas Weber war genau das so ein Moment. Der 19-Jährige ist dualer Student im Bereich BWL-Industrie bei der ENCW. Als er im Netzbereich zum ersten Mal selbstständig Stammdaten anforderte und die Nachricht mit seinem Namen versendete, wurde ihm klar: „Jetzt zählt das wirklich.“
Was simpel klingt, beschreibt etwas, das viele Berufseinsteiger erleben. Den Übergang vom Zuschauen zum Mitmachen. Von der Theorie zur Verantwortung.
Es sind oft genau diese kleinen Situationen, die zeigen, dass man gebraucht wird. Natürlich gibt es auch Dinge, die nerven . Ganz pragmatisch: „Wenn die Technik nicht mitspielt oder sich Programme aufhängen.“ Gleichzeitig bleibt vor allem das hängen, was funktioniert: das Ankommen im Team. „Als ich gemerkt habe, dass ich wirklich dazugehöre und für meine Arbeit gelobt werde, war ich schon stolz.“ Und irgendwo zwischen Kopfhörern mit Travis Scott auf dem Weg zur Arbeit und ersten eigenen Aufgaben entsteht genau dieses Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein , auch wenn die Wege dahin manchmal unspektakulär beginnen.
Die ENCW bietet dafür den passenden Rahmen. Das Unternehmen versorgt gemeinsam mit seinen Gesellschaftern Stadtwerke Calw und EnBW die Region mit Strom, Erdgas, Wasser und Wärme. Gleichzeitig treibt es Themen wie erneuerbare Energien, Digitalisierung und moderne Infrastruktur voran. Für Auszubildende und dual Studierende bedeutet das: Sie lernen nicht nur einen Beruf, sondern erleben eine Branche, die sich gerade neu erfindet.

Wenn Alina Gehring über ihren Alltag spricht, landet sie erstaunlich schnell bei einem eher unspektakulären Hilfsmittel. „Ganz klar: To-do-Listen.“ Dann lacht sie. „Vermutlich eines der uncoolsten Dinge überhaupt. Aber es gibt nichts Besseres, als Aufgaben abzuhaken und zu sehen, was man geschafft hat.“ Für Alina gehört dazu auch, Dinge zu hinterfragen. Dass ihre Generation manches anders angeht, sieht sie eher als Stärke: „Wir suchen oft nach neuen oder effizienteren Wegen, anstatt einfach nur zu machen, weil man es schon immer so gemacht hat.“
Was sie am meisten überrascht hat, ist die Komplexität der Energiewirtschaft. Von außen wirkt vieles selbstverständlich. Strom fließt, Wasser kommt aus der Leitung, die Infrastruktur funktioniert. Erst hinter den Kulissen wird sichtbar, wie viele Bereiche ineinandergreifen müssen, damit genau das gelingt. Was für sie den Arbeitsalltag besonders macht, ist weniger das große Projekt als das Miteinander: „Es wird viel gelacht, man unterstützt sich gegenseitig und lernt ständig neue Dinge dazu.“ Gleichzeitig zeigt sich auch, dass nicht alles sofort leicht fällt. Vor allem die Theoriephasen waren anfangs herausfordernd. „Irgendwann muss jeder seinen eigenen Rhythmus finden, um mit dem Stoff durchzukommen.“
Es ist eine Erfahrung, die viele Nachwuchskräfte teilen: Man lernt nicht nur Fachliches, sondern auch, wie man selbst am besten arbeitet.
Ganz anders beschreibt Aylin Coban ihren Arbeitsalltag. „Mein Job riecht nach Kaffee und Teamwork.“ Ein Satz, der viel über die Atmosphäre verrät. Da ist die Kaffeemaschine, vor der sich regelmäßig Kolleginnen und Kollegen treffen. Da sind Gespräche zwischen den Abteilungen. Gleichzeitig bringt sie Dinge auf den Punkt, die man nicht sofort erwartet: Dass Menschen mit mehr Lebenserfahrung oft besser reflektieren und dass genau dieses Zusammenspiel aus verschiedenen Perspektiven wichtig ist. Die Energiewende ist für sie keine abstrakte Idee, sondern Alltag, etwa als E-Auto-Fahrerin. „Man merkt das direkt. Zum Beispiel durch die Ladeinfrastruktur.“

Ihre wichtigsten Erkenntnisse klingen einfach, aber sie tragen weit: Kommunikation ist entscheidend. Fragen bringen weiter. Und Neugier ist der Motor für Lernen.
Dass junge Menschen früh Verantwortung übernehmen, ist bei der ENCW kein Zufall.
Auszubildende und dual Studierende durchlaufen verschiedene Abteilungen, übernehmen eigene Projekte und werden von Beginn an in den Arbeitsalltag eingebunden. Eine eigene Referentin für Ausbildung und Studium begleitet sie während der gesamten Ausbildungszeit, unterstützt bei Haus- und Abschlussarbeiten und steht bei Fragen als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Digitalisierung spielt dabei eine wichtige Rolle. Für die gesamte Ausbildungszeit erhalten die Nachwuchskräfte ein Tablet. Ergänzt wird das Angebot durch Fort- und Weiterbildungen sowie Zusatzleistungen wie den Wellpass. Damit ist zum Beispiel der Eintritt ins Freibad in Calw-Stammheim kostenlos.
Vor allem aber setzt die ENCW auf Perspektive: Wer seine Ausbildung oder sein Studium erfolgreich abschließt, wird garantiert übernommen.

Mariella Heil, 19, ist im ersten Lehrjahr zur Fachinformatikerin für Systemintegration und bringt eine ruhige, fast sachliche Perspektive mit ein. Für sie beginnt der Tag bewusst still: „Ich höre morgens keine Musik, ich genieße die Ruhe.“ Vielleicht passt das auch zu dem, was sie an ihrer Arbeit schätzt. Ihr Einstieg in den Arbeitsalltag war vor allem durch den Support geprägt, doch ein prägender Moment kam später: „Als ich zum ersten Mal in langfristige Projekte miteinbezogen wurde.“
Plötzlich ging es nicht mehr nur darum, einzelne Aufgaben zu erledigen. Sondern darum, Verantwortung für einen größeren Zusammenhang zu übernehmen. Auf die Frage, ob das ein Job für die Ewigkeit ist, antwortet sie knapp: „Ja.“ Begründungen braucht sie kaum, vielleicht, weil das Gesamtgefühl für sich spricht: „Eine gute Gemeinschaft mit viel Zusammenarbeit.“ Warum viele nach der Ausbildung gerne bleiben? Für Mariella Heil ist das die Arbeitsatmosphäre, die Gemeinschaft und Zusammenarbeit im Team und die Vier-Tage-Woche. Ihre Learnings sind bodenständig: technische Grundlagen, ein Verständnis fürs Arbeitsleben und funktionierende Zusammenarbeit. Und ihr Rat an die Neustarter ist klar: „Viel Disziplin und Lernwille.“

Während viele Berufseinsteiger Verantwortung zunächst in Projekten oder Entscheidungen erleben, kann sie bei Mohamad Almohamad innerhalb von Sekunden ganz konkrete Bedeutung bekommen. Der 29-Jährige befindet sich im zweiten Ausbildungsjahr zum Fachangestellten für Bäderbetriebe. Sein prägendster Moment kam nach dem Erwerb seiner Rettungsfähigkeit. „Danach wurde ich in der Wasseraufsicht eingesetzt.“
Plötzlich ging es nicht mehr nur ums Lernen. Sondern darum, im Ernstfall richtig zu handeln. Vor Kurzem musste er genau das tun. „Ich habe eine Nichtschwimmerin aus der Sprunggrube gerettet.“ Er erzählt das ruhig. Fast beiläufig. Doch genau darin zeigt sich, was Verantwortung bedeutet. Menschen verlassen sich auf das eigene Handeln.
Dass die Ausbildung dabei vielseitiger ist als erwartet, hat ihn besonders überrascht. Sowohl fachlich als auch menschlich. „Man trifft auf ganz unterschiedliche Menschen.“ Und genau darin findet er auch den größten Spaß: im Kontakt mit den Badegästen und dem Gefühl, für Sicherheit zu sorgen.
Die Ausbildung bei der ENCW beginnt nicht mit langen Präsentationen oder endlosen Einweisungen. Eine Einführungswoche mit Ausflügen, Workshops, Impulsvorträgen und einer Azubi-Rallye sorgt dafür, dass aus neuen Gesichtern schnell ein Team wird. Danach geht es direkt in die Praxis. Mitwirken statt zuschauen. Verantwortung übernehmen statt abwarten.
Die Auswahl der Ausbildungs- und Studiengänge ist bewusst breit angelegt – von kaufmännischen und technischen Berufen bis hin zur IT oder den Bäderbetrieben. Denn die Zukunft der Energieversorgung braucht unterschiedliche Talente. Und unterschiedliche Perspektiven.
Irgendwann zählt die eigene Unterschrift.
Für Silas war es die erste E-Mail. Für Mariella das erste langfristige Projekt. Für Mohamad der Moment, in dem ein Mensch auf seine Hilfe angewiesen war.
Die Geschichten der Nachwuchskräfte zeigen, dass Berufsstart heute weit mehr sein kann als Ausbildung oder Studium. Es geht darum, Schritt für Schritt in eine Rolle hineinzuwachsen. In Aufgaben. In Teams. Und manchmal auch in eine Branche, die die Zukunft einer ganzen Region mitgestaltet.
Verantwortung beginnt selten spektakulär. Aber oft genau dort, wo jemand zum ersten Mal merkt: Jetzt kommt es auf mich an.

