apollon baut KI-Forschung in Pforzheim aus

Das Pforzheimer Softwareunternehmen apollon treibt seine Forschungsarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz weiter voran. Für ein aktuelles Entwicklungsprojekt hat das Unternehmen erneut eine Bescheinigung der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) erhalten. Bereits 2023 war ein erstes Vorhaben entsprechend anerkannt worden.
Freuen sich über die weitere Förderzusage für KI-Forschung: Norbert Weckerle (CEO) und Tobias Marks, (COO). Beide apollon. Foto: apollon

23.04.2026

Die Bescheinigung ist Voraussetzung dafür, staatliche Fördermittel über die Forschungszulage zu beantragen. Sie wird nur dann erteilt, wenn ein Projekt die Kriterien für Forschung und Entwicklung im Sinne des Forschungszulagengesetzes erfüllt.

Wenn KI-Systeme zusammenarbeiten sollen

Im Mittelpunkt des aktuellen Vorhabens steht eine zentrale Herausforderung moderner Softwaresysteme: Wie lassen sich mehrere KI-Agenten so aufeinander abstimmen, dass sie zuverlässig zusammenarbeiten? apollon untersucht dabei insbesondere mehrstufige Prozesse rund um Produktinformationen – von der Erstellung über die Überarbeitung bis zur Ausspielung in verschiedene Kanäle.

Ziel ist es, diese Abläufe nicht nur zu automatisieren, sondern auch stabil und nachvollziehbar zu gestalten. Nach Einschätzung der BSFZ geht das Projekt damit über bisher verfügbare Lösungen hinaus.

Vom Einzelwerkzeug zum vernetzten System

Schon das 2023 bescheinigte Vorhaben befasste sich mit KI-gestützten Prozessen. Die aktuelle Forschung knüpft daran an, geht aber einen Schritt weiter: Statt einzelner Anwendungen steht nun das Zusammenspiel mehrerer Systeme im Fokus. Damit entwickelt sich die Forschungsarbeit von isolierten KI-Services hin zu komplexeren, koordinierten Strukturen.

„Die erneute Bescheinigung zeigt, dass wir unsere Forschungsarbeit konsequent weiterentwickeln. Wir investieren in Themen, für die es heute noch keine belastbaren Standardlösungen gibt. Die Bestätigung durch die BSFZ stärkt diesen Kurs.“
Norbert Weckerle, CEO der apollon GmbH + Co. KG

Die Ergebnisse der Forschungsprojekte fließen in die Weiterentwicklung der Plattform OMN (Online Media Net) ein, mit der apollon Unternehmen bei der Verwaltung und Ausspielung von Produktinformationen unterstützt. Dazu gehören Funktionen für Product Information Management (PIM), Digital Asset Management (DAM), Channel Management sowie KI-gestützte Anwendungen.

pm/tm

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